“Es ist viel los, ich sitze in zwei Wohnungen auf gepackten Schachteln.” — “Oh, Sie ziehen um?”-”Ja, ist gerade alles sehr spannend, mal schauen, was kommt!” Die junge Frau grinst, ist zufrieden, ich spüre Lebensenergie.

Wir reden darüber, was “man” mitnimmt, wenn man aufbricht? Die junge Frau sagt, dass sie manchmal in all dem Trubel in der alten, halb leeren Wohnung auf ihrem Sofa sitzt und still wird, still und zuversichtlich: “Gott, du bist da, gehst mit!”

Bild: Philipp Goldsberry, unsplash

Wir sind uns einig: Gott als Schatz im Leben entdecken, der bleibt, den man mitnimmt, auch wenn man immer wieder aufbricht, aufbrechen muss! Leben ist nicht Stillstand, aber es braucht stille Momente, “Sofaphasen”, wo wir es spüren: Gott, du bist da, gehst mit!

Gott als Schatz! Nicht als Ziel auf einer “Schatz-Sucher-Landkarte”, deren Zeichen und Markierungen man zu entschlüsseln sucht, sondern als stilles, bereits gefundenes Glück, das einen zuversichtlich weitergehen, neu aufbrechen lässt.

Gott, du bist da, du gehst mit! Eine Gewissheit, ein Schatz, den ich in einem stillen Moment neu vergewissere, neu bestaune, um neu aufbrechen zu können. Warum sich so eine kurze “Sofaphase” eigentlich nur in Umzugszeiten gönnen?

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