Gott suchen und finden … und dann?

Gott suchen und finden in allen Dingen. Das wollte der heilige Ignatius und es ist zu einem Slogan ignatianischer Spiritualität geworden. Mit Entdeckergeist offen und unerschrocken auf die Welt zugehen, denn Gott ist überall zu finden.

Gott suchen und finden in allen Dingen, ist für mich als Jesuit Arbeitsauftrag, Herausforderung, Ansporn, Mutmacher, Freude und vieles mehr. Ich hielt es für allumfassend, ist es aber nicht!

Ich war innerlich wie vom Donner gerührt, als ich in einem Gottesdienst am Dreikönigsfest die Fürbitte hörte: “Gott, hilf uns, dass wir dich suchen, finden … und anbeten.”

Bild: Manresa, SJ-Bild/Christian Ender

Das ist eine Trias! Gesucht, gefunden, Arbeitsauftrag ausgeführt, los weiter! So funktioniert das nicht. Gott suchen und finden in allen Dingen ist kein Spiel, in dem es möglichst viele Punkte einzuheimsen gilt.

Gesucht, gefunden, … anbeten. Hinknien, ob bildlich oder konkret, egal, jeder wie er will, Hauptsache die Würdigung, die Anbetung nicht vergessen!

Jesuit, Priester, Geistlicher Begleiter, Exerzitienleiter

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